Da die Mechaniken doch ein wenig arg schwer gingen und man die Gitarre kaum stimmen konnte, habe ich die ganze Einheit nochmal komplett überarbeitet, die Aufnahmen für die Wirbelschnecken mit Feile und Schleifpapier etwas glatter gemacht und leicht mit Vaseline gefettet. Jetzt lässt sich die Gitarre gut stimmen, man braucht zwar immer noch mehr Kraft als bei einer modernen gekapselten Mechanik aber das habe ich auch nicht anders erwartet.

Bei der Überarbeitung fiel mir auch auf, daß die Feder des Orgeleffektes leider auch nicht mehr so viel Spannung aufbringen konnte um den Orgeleffekthebel wieder in die Ursprungsposition zu bringen. Nach ein wenig Recherche konnte ich aber tatsächlich eine Feder auftun und jetzt funktioniert der Hebel wieder wie gewünscht.
Ein Problem gibt’s noch, der Stegpickup scheint irgendwie falsch geschaltet zu sein, wenn man den Tone Regler des Pickups ganz aufdreht, wird der Pickup leiser als die anderen Pickups, da muß ich mal forschen, wo da der Hase im Pfeffer liegt.
Weiterhin habe ich noch den Hals unterlegt um die Saitenlage etwas zu erniedrigen, jetzt lässt sich die Gitarre recht gut bespielen.
Auch den Sound konnte ich mal genauer testen, die Single Coil PUs bringen einen sehr schönen warmen 60er Jahre Sound, um einiges wärmer als z.B. eine Strat, mir gefällt das, auch wenn man mal ein bißchen Gain drauf gibt entwickelt die Gitarre einen sehr schönen bluesig, crunchigen Sound.
Ja, der Sound ist altmodisch aber mir gefällt das.:)

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Frängische Wertarbeit – Nachtrag
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